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150 Jahre Freundschaft Deutschland - Japan
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Hoher japanischer Orden für Professor em. Dr. Manfred Pohl


Am 18. Juni 2011 wurde
Herrn Prof. em. Dr. Manfred Pohl
Professor emeritus an der Abteilung für Sprache und Kultur Japans der Universität Hamburg
von Seiner Majestät Kaiser Akihito
der Orden der Aufgehenden Sonne am Halsband, goldene Strahlen

verliehen.

Diese hohe Auszeichnung ist ein Zeichen der Wertschätzung für die verdienstvolle Arbeit, die Herr Professor Pohl im Laufe von mehr als vier Jahrzehnten zur Vertiefung der Japanstudien sowie zur Förderung des japanisch-deutschen wissenschaftlichen Austausches leistete.
Prof. Dr. Pohl
Geboren am 13. Juni 1943 in Hamburg, legte der Geehrte am Gymnasium im Alstertal das Abitur ab. 1965 begann er mit dem Studium der Japanologie, Sinologie und Geschichte an der Universität Hamburg, das er mit einer Promotion über die Bauernpolitik der Kommunistischen Partei Japans abschloss. 1973 – 1975 war er Assistent am Seminar für Sprache und Kultur Japans der Universität Hamburg. Von 1975 – 1994 arbeitete Professor Pohl als wissenschaftlicher Referent mit Zuständigkeitsbereich Politik und Wirtschaft Japans am Institut für Asienkunde (seit 2006: GIGA German Institute of Global and Area Studies), wo er als Länderreferent und Mitherausgeber an den bahnbrechenden Institutszeitschriften "Südostasien aktuell" und "Japan aktuell" beteiligt war. Das seit 1976 erscheinende Japan-Jahrbuch "Japan – Politik und Wirtschaft" avancierte rasch zum Klassiker in der Betrachtung aktueller Ereignisse. 1993 wurde er Leiter der dortigen Japan-Abteilung. Er gilt als Begründer der modernen Japanstudien am damaligen Institut für Asienkunde.
Herr Prof. Pohl bei seiner Dankesrede Von 1994 bis zu seiner Emeritierung im Jahr 2008 hatte Manfred Pohl als ordentlicher Professor den renommierten Lehrstuhl für Sprache und Kultur Japans am Asien-Afrika-Institut der Universität Hamburg inne. 1914 an der Universität Hamburg eingerichtet, handelt es sich um den ersten deutschen Lehrstuhl für Sprache und Kultur Japans überhaupt. Schwerpunkte seiner wissenschaftlichen Tätigkeit waren Staat, Politik und Gesellschaft Japans. Als akademischer Lehrer begleitete er viele zukünftige Japanologen, die heute zum Teil herausragende Positionen besetzen, bei ihren Studien.
In zahlreichen Publikationen befasste sich Professor Pohl mit dem modernen Japan. Ein weiteres wichtiges Betätigungsfeld eröffnete sich ihm als gefragter Redner. Bei zahlreichen Vorträgen im In- und Ausland gelang es ihm, die Zuhörer mit seinem Wissen über Japan zu faszinieren und ihnen neue Erkenntnisse zu vermitteln. Seine Auftritte in den Medien, um wichtige und aktuelle Ereignisse in Japan zu kommentieren, trugen zum Gesamtbild bei, das die deutsche Bevölkerung von Japan hat. Briefings hochrangiger Persönlichkeiten vor Japan-Reisen ergänzten seinen Aufgabenbereich.
Insgesamt ist das Wirken von Professor Pohl Bestandteil der international anerkannten Japan-Kompetenz, über die Hamburg verfügt. Es gelang ihm, wissenschaftlich gesicherte Kenntnisse über Japan zu verbreiten, den Austausch Japanbezogener wissenschaftlicher Informationen zu kanalisieren und die Zusammenarbeit von an Japan interessierten Personen und Institutionen zu intensivieren.
Prof. Dr. Pohl und Generalkonsul Kosaka
Beim Empfang Eine tragende Säule der japanischen Außenpolitik ist das engagierte Eintreten für die Förderung freundschaftlicher Beziehungen und des gegenseitigen Verständnisses. Herr Professor em. Dr. Manfred Pohl hat sich auf diesem Gebiet verdient gemacht.

Der Generalkonsul von Japan Setsuo Kosaka hat am 11. Juli 2011 die hohe Auszeichnung im Rahmen einer Feierstunde im Asien-Afrika-Institut der Universität Hamburg überreicht. Die Verleihungszeremonie zählt zu den Veranstaltungen im Rahmen des Jubiläums "150 Jahre Freundschaft Japan-Deutschland".
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